What´s Tango
Zur Geschichte des Tango

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Die Bedeutung des Wortes "Tango" ist bis heute ungeklärt. Manche vermuten einen afrikanischen Ursprung mit der Bedeutung "Afrikanischer Tanz", andere halten durch das spanische Wort "taņer" (taņo: - ein Instrument - spielen) eher einen kastilischen Einfluß gegeben. Es lassen sich Beziehungen zum kubanischen Kontertanz, der Habanera und dem kubanischen Tango nachweisen. Zu Beginn, um 1900 waren es die Bars und Bordelle der Vorstadt von Buenos Aires, wo der Tango zum leidenschaftlichen Ausdruck des Lebensgefühls wurde, geprägt von den vielfältigen kulturellen Einflüssen und dem harten Existenzkampf.

Der engen Tanzhaltung wegen sowie der unverhohlen erotischen Schiebeschritte wegen erklärte der Vatikan den "Tango Argentino" schlichtweg für unsittlich. Der deutsche Kaiser verbot seinen Offizieren, Tango in Uniform zu tanzen. Und da dieser Tanz alles andere als gesellschaftsfähig erschien, wurde ihm noch 1913 die Aufnahme in die Tanzordnung des Balles der Stadt Wien verwehrt.

Namhafte Komponisten wie Igor Strawinsky, Paul Hindemith und Ernst Krenek griffen in den 20er Jahren den Tango in ihren avantgardistischen Kompositionen auf und bewirkten so den Einzug des Tango in die Konzertsäle und Opernhäuser.

Renommierte Musiker wie der Dirigent und Pianist Daniel Barenboim, der Geiger Gidon Kremer, der Klezmer-Klarinettist Giora Feidman, die Pianisten Emanuel Ax und Pablo Ziegler, der Gitarrist Al di Meola, der Vibraphonist Gary Burton, die Sängerin Milva und auch der Opernstar Placido Domingo haben erst kürzlich eigene Tango-Alben veröffentlicht.

Buchtipp

"Tango" von Arne Birkenstock und Helena Rüegg
Originalausgabe 1999 bei dtv-premium (Deutscher Taschenbuch Verlag)
mit beiliegender Audio-CD, die 21 exklusiv für dieses Buch ausgewählte Musikbeispiele enthält
ISBN 3-423-24182-9